14.02.2026

Friedrich Merz sagt Unsinn auf der Sicherheitskonferenz


Friedrich Merz sagt in München (was für eine sinnlose VeranstaltuKosten des Steuerzahlers diese Sicheheitskonferenz ist...): "Die Freiheit des Wortes endet hier bei uns, wenn sich dieses Wort gegen Menschenwürde und Grundgesetz wendet. Wir glauben nicht an Zölle und Protektionismus, sondern an freien Handel. An Klimaabkommen und Weltgesundheitsorganisation halten wir fest, weil wir überzeugt sind: Globale Aufgaben werden wir nur gemeinsam lösen."

Es wäre schön gewesen, wenn der Kanzler gesagt hätte, dass bei uns Gerichte darüber zu entscheiden haben, ob "das Wort" sich gegen "Menschenwürde und Grundgesetz" wendet. Er sagte es aber nicht, weil die schöne Zeit, als diese Norm galt, längst vorbei ist. Jetzt entscheiden neben den Richtern auch Beamte, Politiker und einfach Pöbel über das "Richtige des Wortes".
Der arme Bundeskanzler weiß auch nicht, wo er lebt, wenn er über Außenhandel spricht. In der EU gab es nämlich immer Zölle - auch für amerikanische Produkte (etwa 30 Prozent auf Autos aus den USA). Die EU hat recht wenig mit freiem Handel zu tun, es ist ein durch und durch protektionistischer Verein, am meisten für arme Länder, die ihre Produkte in die EU nicht ohne Zölle oder gar nicht einführen können, während diese hochentwickelte Erzeugnisse exportiert. Nun - und das ist schön und gerecht - können die Benachteiligten diese hochentwickelten Produkte inzwischen billiger (und besser) woanders kaufen.
Der Arme will wie seine Vorgänger globale Probleme "gemeinsam" lösen. Da weiß er aber auch nicht, worüber er spricht. Deshalb sagt er nicht mit wem er "gemeinsam" arbeiten will. Denn niemand in der Welt löst das Klima-Problem auf die Art und Weise, wie es die EU - mit Berlin an der Spitze - tut.
Selbst die kommunistischen Banditen in China sind klüger und marktwirtschafatlicher als Berlin, jedenfalls in dieser Frage. Sie nutzen herkömliche Energien für den Wandel von traditionellen zu Zukunftsenergien, statt planwirtschaftlich festzulegen, wann welche Autos nicht mehr verkauft werden sollen und wann wieviele Prozente von jenen oder anderen Partikeln in die Luft gelangen dürfen.
Die angeblich schlaue Idee, dass Deutschland wirtschaftlich von solch sozialistischer Politik, die mit "Rettung der Welt" legitimiert wird, profitieren wird, ist lächerlich. Denn andere machen es besser: sie produzieren mehr und billiger (weil sie mehr arbeiten und besser mit verdientem Geld umgehen). Es kommt hinzu: Auf die sozialistische Art und Weise werden mit Merz und der EU nicht nur Chinesen, sondern auch die Südamerikaner und die Inder und die Afrikaner nicht "gemeinsam" an der Lösung der "globalen Aufgaben" arbeiten.
Merz lallt, so wie Merkel und Scholz auch lallten. Auch er hat dabei sein Publikum, das seit Generationen in einer Blase lebt und die Realität konsequent missachtet. Das Umfeld hat sich jedoch grundlegend verändert. Es lacht inzwischen über die Blase. Weder Merz noch sein Publikum wollen das sehen.

Nur vaterländische Medien ergötzen sich an den Worten des Kanzlers.