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10.11.2025

Orbán bei Trump und die Verlogenheit aus der EU

Victor Orbán wurde von Donald Trump geradezu herzlich empfangen. Trump sagte, er hätte Verständnis dafür, das Ungarn Öl und Gas aus Russland kaufen müsse, nachdem der ungarische Premier erklärte, dass sein Land, das keinen Zugang zum Meer hat, nur jene Pipelines nutzen könnte, die es gibt.


Darüber, ob Ungarn tatsächlich nur vorn Russland mit Energie versorgt werden kann, kann man wahrscheinlich streiten. Aber:

Alle in Deutschland, die sich über die ungarische Russland-Politik empören, wollen nicht den Balken im eigenen Auge sehen. Obwohl Deutschland versorgt ist mit Energie, weil es Zugang zum großen Wasser hat, wird knapp vier Jahre nach dem 24. Februar nach Schwedt immer noch Öl aus Russland gepumpt.

Und noch der zweite Punkt: Es ist Trump, diese in Deutschland so genannte "Marionette Putins", die für den Verbrecher aus Moskau in Alaska den roten Teppich habe ausrollen lassen, der die EU-Europäer jetzt dazu zwingen muss, auf die russländischen Lieferungen zu verzichten. Dabei hat die EU inzwischen ca. zwei Dutzend Sanktionspakete gegen Russland verabschiedet, und ihre Vertreter zeigten sich jedesmal sehr stolz dabei.

Marx hatte Recht: Ideologie ist falsches Bewusstsein. Deutschland ist das Land, in dem Ideologie spukt, und zwar in jeder Ecke, in jeder Zeitung, in jeder Schule, von Internet-Medien ganz zu schweigen.

20.08.2025

Alaska 2025 is not Munich 1938

 Just as the Germans supported Munich in 1938, today they boast that they are against “the Munich of today” – the Putin-Trump meeting in Alaska. These Germans are as confused today as they were in 1938 when they cheered the Führer for dismantling Czechoslovakia. Today, they are mentally incapable of recognizing the differences between Munich and Alaska. 

They are blind to the fact that the Alaska talks took place during the war, while in Munich Chamberlain made a ridiculous and fateful attempt to prevent war at the expense of Czechoslovakia. 

Outside Germany, Munich is rightly criticized for its unwillingness to stop Hitler by force. But even today, no one in Germany wants to confront Putin with force. They just want the Ukrainians to do it, preferably with American money and American weapons. Similarly, in 1938, the Germans did not want to go to war, certainly not against their own leader.

For 15 years, the Germans did not equate Putin with Hitler, even though he had flattened Chechnya, bombed Syria, and waged war in Georgia. Unlike Hitler in 1938, he had blood on his hands before he invaded Ukraine in 2014. Even in 2022, the Germans wanted to import energy from him—there was no significant opposition to this in Germany. 

And does Germany now want to suggest that Trump is today's Chamberlain? Or do they want to see Trump as today's Hitler? In Germany, both are possible. Because in this country, gut feelings very often replace reason when politics is involved. That's why it's not worth thinking about.

It suffices to note that there is continuity between the German state of affairs in 1938 and in 2025. This continuity consists in the fact that, from a rational point of view, it should not be taken seriously. But it must be feared. For it is the state of affairs of the most populous nation on the Old Continent, with ten neighbors.

Alaska is more like Yalta. Trump would be today's Roosevelt, if he was an American idiot.

Friedensbemühungen Trumps sind nicht der Münchener Konferenz 1938 gleichzusetzen

 So wie die Deutschen 1938 München unterstützten, so protzen sie heute damit, dass sie gegen „das München von heute“ - das Putin-Trump-Treffen in Alaska - sind. Diese Deutschen sind heute ähnlich verwirrt wie sie es 1938, als sie den Führer für das Auseinandernehmen der Tschechoslowakei bejubelten, waren. Sie sind heute geistig äußerstande, die Unterschiede zwischen München und Alaska zu erkennen.

Sie sind blind für die Tatsache, dass Alaska-Gespräche im Krieg stattfanden, während in München von Chamberlain der lächerlich-verhängnisvolle Versuch unternommen wurde, den Krieg auf Kosten der Tschechoslowakei zu verhindern.
An München kritisiert man deshalb außerhalb Deutschland zurecht den Unwillen, Hitler mit Gewalt aufzuhalten. Aber in Deutschland will auch heute niemand Putin mit Gewalt entgegentreten. Man will bloß, dass die Ukrainer es tun, möglichst für amerikanisches Geld und mit amerikanischen Waffen. Ebenso 1938 wollten die Deutschen in keinen Krieg treten, bestimmt schon nicht gegen den eigenen Führer.
Putin haben die Deutschen 15 Jahre lang nicht Hitler gleichgesetzt, obwohl er Tschetschenien platt gemacht hatte, Syrien bombardiert, in Georgien Krieg geführt hatte. Anders als Hitler 1938 hatte er Blut an den Händen, ehe er 2014 die Ukraine überfiel. Noch im Jahre 2022 wollten die Deutschen von ihm Energie importieren - es gab keinerlei nennenswerten Widerstand dagegen in Deutschland..
Und will man in Deutschland heute andeuten, dass Trump Chamberlain von heute ist? Oder will man Trump als Hitler von heute sehen? In Deutschland ist beides möglich. Denn hierzulande ersetzt der Bauch sehr oft den Verstand, wenn Politik im Spiel ist. Deswegen lohnt es nicht, darüber nachzudenken.
Es reicht aus, festzustellen, dass es eine Kontinuität zwischen dem deutschen Gesteszustand von 1938 und von 2025 gibt. Sie besteht darin, dass man ihn unter rationalen Gesichtspunkten nicht ernst nehmen darf. Man muss ihn aber fürchten. Denn es ist ein Zustand der bevölkerungsmässig größten Nation auf dem Alten Kontinent, mit zehn Nachbarn.

Friedensbemühungen Trumps sind eher Jalta gleichzusetzen. Trump ist - in dieser Frage - Roosevelt gleichzusetzen.

13.07.2025

Donald Trump verändert Europa zum Besseren

Donald Trump verändert Europa zum Besseren. Aus dem Kontinent der konsumorientierten sicherheitspolitischen Parasiten wird vielleicht noch was (die Chancen sind allerdings nicht besonders groß). 

Denn der Druck aus den USA kommt vielleicht zu spät. Der Westen des Alten Kontinents, der sich seit dem Ende des Kalten Krieges in lächerlicher Selbstgefälligkeit übt, kam nach dem Ende des Kommunismus gar nicht auf die Idee, die Kraft und – im Westen immer weniger bekannt – die harte Arbeit der neuen EU-Mitglieder, die Energie der Aufstrebenden also, als die Inspiration für die Änderung seiner nach dem Kalten Krieg immer geistloser gewordenen Existenz zu nutzen. Vielmehr gebrauchte er die billige „Arbeitskraft“ aus dem Osten des Kontinents für die Fortsetzung seines fragwürdigen Daseins. Damit ist einerseits sehr viel Zeit verlorengegangen. Andererseits steckte der Westen die ohnehin oft verdorbenen postkommunistischen Eliten mit seinem Lebensstil und seinem anspruchslosen Denken an, die die Grundlagen der westlichen Zivilisation zerstören.

Gut, dass aus den USA der Druck kommt. 

20.05.2025

Trump in Verhandlungsfalle

Donald Trump ist offenbar in einer Verhandlungsfalle gefangen. Er hat nicht den Mut, festzustellen, dass Russland an schnellem Frieden nicht interessiert ist, und er lässt sich von Putin an der Nase herumführen.

Biden und die EU-Europäer haben Trump in diese Falle geführt, indem sie Russland in eine Lage gebracht haben, in der der schnelle Frieden für den Kreml nicht lohnt: aus außenpolitischen Gründen (Russland will die ukrainische Unabhängigkeit zerstören) und aus innenpolitischen Gründen (Putin hat es leicht, an der Macht zu bleiben, wenn der Krieg andauert).
Trump hat nun die gleiche Angst wie Biden und die EU. Er hat Angst vor der Eskalation durch den Westen: echte Sanktionen, neue Waffensysteme für die Ukraine, die Übernahme russländischer Aktiva in der EU, ggf. Soldatenentsendung in die Ukraine (sei es bloß in den Westen des Landes).
Deshalb lässt Trump die Ukraine bluten - und Russland langfristig gewinnen.
Die EU - samt Merz, selbstverständlich - das ist a joke. Menschen, die sich über die EU und ihre "Einheit" erfreuen, sind ein joke.
Die Ukraine ist in einer absolut tragischen Lage. Es hat nur Blut, und es lebt nur davon. Der Vorrat ist aber nicht unendlich. Ob sich das Land von dem Krieg jemals erholen wird, ist ungewiss.

23.03.2025

Donald Trump is healing Europe.

 Donald Trump is healing Europe. In this respect, he has achieved more than Putin. With his invasion of Ukraine in February 2022, the bandit from Russia, who had (has?) countless political friends and supporters in Germany, merely caused a reaction from EU Europeans that manifested itself in a horrified cry: Ugh, you don't do that! The horrified people then lived in peace for three years and got used to the fact that the invaded people on their continent were being killed every day. This attitude was irredeemable, as EU Europeans usually are.

Today, however, after Donald T. became president, EU Europeans (and this is happening even in Germany) are beginning to understand the world they live in. This learning process is still disturbed by moralizing. Let's admit it: it is not a sign of a sophisticated ability to use one's intellect to berate someone like Trump for representing one's own country's interests while loudly repeating every day that one's own interests should be protected. Nevertheless, the process of turning to reality is underway.

However, it will only become clear that the Europeans have understood this world when they start to dismantle their welfare state. Hopefully they will soon really feel this need. In Germany, however, we are still in the process of doing the exact opposite with the new government, namely with debt. 

Donald Trump could therefore not only bring about the EU-Europeans' foreign policy learning process. He will hopefully make them see their own countries for what they are: Societies that allow themselves far too much social state security at far too high a cost and are therefore sinking.

Behind this realization lies the banal truth that the dead are the safest.





Trump sei dank!

Donald Trump heilt Europa. Diesbezüglich hat er mehr erreicht als Putin. Der Bandit aus Russland, der unzählige politische Freunde und Unterstützer in Deutschland hat(te?), hat mit dem Überfall auf die Ukraine im Februar 2022 bloß eine Reaktion der EU-Europäer bewirkt, die sich im entsetzten Schrei manifestierte: Pfui, so etwas tut man nicht! Dann haben die Entsetzten drei Jahre in Ruhe gelebt und sich daran gewöhnt, dass auf ihrem Kontinent die Überfallenen jeden Tag getötet werden. Diese Haltung war hoffnungslos, wie die EU-Europäer normalerweise so sind.

Heute, nachdem Donald Trump Präsident geworden ist, beginnen die EU-Europäer aber (und das geschieht selbst in Deutschland) die Welt, in der sie leben, zu verstehen. Dieser Lernprozess ist zwar immer noch gestört durch Moralisieren. Geben wir es zu: Es zeugt nicht von der ausgeprägten Fähigkeit, den Verstand zu nutzen, wenn man jemanden wie Trump dafür beschimpt, dass er die Interessen des eigenen Landes vertritt, während man jeden Tag lautstark wiederholt, dass eigene Interessen geschützt werden sollen. Dennoch ist der Prozess, sich der Wirklichkeit zuzuwenden, im Gange.

Dass die Europäer diese Welt verstanden haben werden, wird allerdings erst dann festzustellen sein, wenn sie dazu übergehen werden, ihren Sozialstaat abzubauen. Hoffentlich werden sie diese Notwendigkeit bald richtig spüren. In Deutschland sind wir jedoch mit der neuen Regierung noch dabei, genau das Gegenteil zu tun, und zwar mit Schulden.

Donald Trump könnte also nicht nur den außenpolitischen Lernprozess der EU-Europäer bewirken. Er wird sie hoffentlich dazu bringen, ihre eigenen Länder als das zu sehen, was sie sind: Gesellschaften, die sich viel zu viel Sicherheit viel zu viel kosten lassen und deshalb untergehen.

Hinter diesem Erkenntnis steht die banale Wahrheit, dass die Toten es am sichersten haben.

08.03.2025

Russland, USA, Ukraine und die EU. Tatsachen, die meist übersehen werden.

1) Die Russländer sind Banditen, die die Ukraine überfallen haben, das fremde Land gestohlen und unzählige Ukrainer getötet sowie regelrecht ermordet haben. Sie sind im Krieg seit der zweiten Hälfte 2023 die überlegene Seite und kommen voran. Deshalb haben sie in mglcihen Friedensverhandlung eine überlegene Position.

2) Die US-Amerikaner unterstützten unter Joe Biden nur ängstlich und ohne eine Vision der Friedensordnung nach dem Krieg die Ukraine, indem sie ihr nicht das lieferten, was bedeutsame ukrainische Angriffe auf russländischem Territorium ermöglichen würde. Mit dieser Politik bewirkten die US-Amerikaner unter Biden die Tag für Tag fortschreitende Schwächung der Ukraine. Das Erbe von Biden ist verheerend.

3) Die US-Amerikaner unter Donald Trump sind überzeugt, dass die Ukraine den Krieg nicht gewinnen (d.h. die russländsichen Banditen von der Krim und vom Donbass vertreiben) kann. Sie wollen deshalb den Krieg beenden, und ihre Invesitionen sowie den militärischen Einsatz der EU-Europäer dazu nutzen, die Restukraine für die Zukunft abzusichern. Dieser Plan bedeutet bestenfalls: die Ukraine wird von Russland beraubt, aber vielleicht doch von ihm unabhängig bleiben. Mehr sieht er nicht vor.

4) Die Ukraine, die seit Frühling 2022 ohne Unterstützung durch die westlichen Länder militärisch und ökonomisch nicht überlebensfähig ist, darf ihre Zielsetzung, ihre territoriale Integrität zu gewinnen und ihre Unabhängigkeit von Russland beizubehalten, nicht aufgeben. Sie ist aber zu schwach, dieses Ziel zu erreichen. Sie will nach dem Krieg der NATO beitreten. Auch dieses Ziel kann sie nicht erreichen, weil Deutschland, Frankreich, die US-Amerikaner unter Biden und die US-Amerikaner unter Trump dagegen sind. Fazit: Die Ukraine kann ihre legitimen Ziele nicht erreichen.

5) Die EU-Europäer wollen der Ukraine helfen, weil sie zunehmend Angst vor Russland an der Grenze der EU haben. Sie sind aber zerstritten in allen Fragen, die unter 2) bis 4) aufgezählt wurden: der Frage des eigenen Einsatzes in der Ukraine, der Frage der Beendigung des Krieges, der Frage der NATO-Mitgliedschaft der Ukraine und überhaupt der Frage nach den Sicherheitsgarantien für die Ukraine nach dem Krieg. Die EU-Europäer sind daraüber hinaus militärisch schwach. Insgesamt sind sie unfähig, sowohl auf den Kriegsverlauf als auch auf mögliche Friedensverhandlungen Einfluss zu nehmen.

6) Fazit: Trump und Putin entscheiden über den weiteren Verlauf der Ereignisse. Die Ukrainer sehen nun der Wahrheit in die Augen und sterben. Die EU-Europäer haben Angst um ihre eigene Sicherheit und schimpfen auf Trump.


01.03.2025

Keine Inszenierung im Oval Office - Zelensky lebt in falscher Realität

Der Vorwurf steht im Raum, die Auseinandersetzung zwischen Trump und Zelensky im Oval Office am 28. Februar sei von den Amerikanern inszeniert worden, weil Trump russländische Interessen vertreten würde. Dumme Leute sehen in diesem Eklat ihre Behauptung bestätigt, dass Trump ein russländischer Agent sei. Zur Analyse des Vorfalls reicht jedoch nicht aus, das in Medien oft verbreitete Acht-Minuten-Video zu betrachten. Die Dynamik der Situation kann man nur dann erfassen, wenn man sich die Aufnahme des gesamten Treffens anschaut (ca. 50 Min.). Dabei sollte man notfalls etwas nachlesen. Das betrifft nicht zuletzt die Informationen über die Minsk-Abkommen, über die so gut wie niemand etwas in Deutschland Bescheid weiß, obwohl Berlin diese Vereinbarungen verantwortete.

Zelensky sollte mit Trump ein Abkommen über ukrainische Bodenschätze, um das Kyjiw und Washington wochenlang gerungen hatten, unterzeichnen. Der amerikanische Sondergesandte Kellogg, der in Kyjiw die Verhandlungen in dieser Sache geführt hatte, sagte nach dem Eklat, dass er dem ukrainischen Präsidenten davor abriet, vor der Unterzeichnung des Abkommens am Treffen mit Medien im Oval Office teilzunehmen.

Zelensky wollte aber einerseits die amerikanischen Garantien für die Ukraine öffentlich ansprechen, die die USA der Ukraine auch unter Biden nicht geben wollten (keine Aufnahme in die NATO in absehbarer Zeit). Andererseits wollte er öffentlich Trump vor Putin warnen, weil Putin die mit der Ukraine unterzeichneten Vereinbarungen mehrfach verworfen hatte. Aber die amerikanische Administration will selbstverständlich nicht als eine Macht gesehen werden, die mit Russland aus der gleichen Position wie die Ukraine verhandelt. Wenn man diese konträren Erwartungen an das Treffen mit Medien zur Kenntnis nimmt, wird es klar, dass die Situation eskalieren musste, sobald Zelensky vor dem amerikanischen Präsidenten so sprach, als würde er eine den USA gleichwertige Großmacht vertreten. 

Der ukrainische Präsident ist in seinem Land immer noch unersetzbar. Daran ändert die Vorliebe, mit der er auf internationaler Bühne über seine Kräfte spielt, nichts. Das Problem ist jedoch, dass er seine Grenzüberschreitungen offenbar nicht zu merken imstande ist. Bereits Mitte Juni 2022 bemerkte Biden süffisant, dass das Wort "Danke" als Zelenskys Antwort auf ein amerikanisches Hiflspacket nicht fehl am Platz gewesen wäre. Es sei auch daran erinnert, dass der Ukrainer 2023 im Zuge eines Interessenkonflikts mit polnischen Bauern Warschau öffentlich vorwarf, für Russland zu arbeiten. Diese Frechheit gegenüber einem Volk, das der Ukraine zu Beginn des Krieges mehrere hundert Panzer und Kampffahrzeuge schenkte, das zentrale Hub für die Versorgung der Ukraine darstellt, von Millionen Flüchtlingen, die versorgt wurden, ganz zu schweigen, konnte er sich vielleicht leisten. Denn die Ukrainer kämpfen dafür, dass Russlands Truppen nicht an der polnischen Grenze stehen. Die Amerikaner sind aber in einer ganz anderen Lage.

Zelensky handelt oft unprofessionell, indem er die Kraft der Worte überschätzt, während er Realität missachtet. Er scheint nicht zu wissen, dass die neue amerikanische Administration mit dem Rohstoffabkommen sein Land, von dem die USA glauben, es zu nichts zu brauchen (bereits Obama sagte 2015, dass Amerika kaum Interessen in der Ukraine hat) an sich binden will. Als Zelensky im Oval Office Trump und Vance darüber zu belehren versuchte, welche Bedrohung seitens Russlands sie in Zukunft "fühlen" werden, brachte er den amerikanischen Präsidenten auf die Palme.

Denn die Realität ist: Ukraine wird ohne massivste Unterstützung aus dem Westen weder militärisch noch wirtschaftlich überleben. Die eigene Kraft der Ukraine stellen so gut wie ausschließlich ihre Menschen dar, die ohne den Westen kaum Ausrüstung hätten. Diese Soldaten gehen der Ukraine aus, woran Vance Zelensky erinnern musste. That's all.

Aber zur Realität gehört auch das moralische Potenzial des von russländischen und nordkoreanischen Banditen überfallenen Volkes. Dieses riesige Potenzial verspielt Zelensky nun recht schnell. Da helfen ihm selbst die deutschen Medien nicht, die immer bereit sind, seine groben Fehler zu übersehen, wenn sie nur über Trump herziehen können. Deshalb wollen sie den Streit im Oval Office als üble amerikanische Inszenierung sehen.

Was weiter?

Kyjiw muss einen Weg der Entschuldigung finden - und dann hoffen, dass die USA die Ukraine in dem von ihnen gewollten Maß weiter unterstützen werden. Kyjiw kann nicht Europa gegen die USA ausspielen, worauf Zelensky in den vergangenen Wochen offenbar setzte. Kyjiw ist zu schwach dafür, als ein selbstständiger Akteur Weltpolitik zu machen. Gegen diese banale Feststellung hilft auch kein Realitätsverlust. 

Immerhin hat die Ukraine immer noch die Unterstützung im Westen. In Europa gibt es Länder, die die unabhängige Ukraine brauchen. Sie handeln aber oft so, als wüßten sie es nicht. Je deutlicher die USA Kyjiw auf seinen Platz verweisen, desto größer die Chance, dass die Europäer sich ihres eigenen Verstandes bedienen werden.

25.02.2025

Der Trump-Deal

 Starke wirtschaftliche Einbindung - mit riesigen Investitionen - stärkt das Interesse der USA, zur Souveränität der Ukraine nach dem Krieg zu stehen. Riesige amerikanische Ivestitionen würden das sonstige ausländische Kapital beruhigen und dazu anregen, in der Ukraine zu investieren.

Und die Europäer sollen die ukrainische Souveränität mit ihren Soldaten mitabsichern. Trump will einfach umkehren, was bis dato galt: Die Amerikaner schicken irgendwohin Soldaten, um die Gewinne der deutschen Firmen abzusichern. Aus seiner Sicht ist es die höchste Zeit, für die geschenkte Freiheit, Sicherheit und Einheit dankbar zu sein. Ein deutscher Soldat in der Ukraine bedeutet ein Wort "Danke". So mit 8000 Dankesworten könnte Berlin anfangen.
Wo sind die seltenen Erze in der Ukraine? Statt die absolut gedankenlose deutsche Medienhetze zu verfolgen, soll man auf die Karte schauen. Wichtig aber: Man weiß nicht, wie groß die Rohstoffvorkommen sind. Sind sie klein, sind die Investitionen kleiner. Dann braucht man vielleicht zweimal 8000 Dankesworte.

21.02.2025

Trump als Mefisto


Philosophen streiten von jener über die klassische (und einzig zutreffende) Definition der Wahrheit: "Wahrheit ist das, was der Wirklichkeit entspricht". So verstandene Wahrheit ist nicht immer leicht zu finden und wenn sie angegriffen wird, wird sie sich selbst nicht verteidigen können. Sie muss verteidigt werden.

Trump sagt idiotische, zuweilen widerliche Sachen, die nichts mit der so verstandenen Wahrheit zu tun haben: Zelensky sei ein "Diktator", der die Hauptverantwortung für den Krieg um die Ukraine trage. Aber in Politik dienen Worte niemals primär der Wahrheitssuche. Vielmehr besteht die Kunst der politischen Rhetorik darin, die Sprache für die anzustrebende Sache erfolgreich einzusetzen.

Trump macht es sich dabei leicht. Ihm sind seine eigenen Worte schlichtweg egal. Er handelt als ein perfektes Produkt des Westens von heute, in dem die Wahrheit - nicht nur unter Politikern, sondern auch (und vor allem) unter Journalisten, sogar Lehrern - massiv missachtet wird. Mit anderen Worten: Er will seine westlichen Gegner damit schlagen, was er ihnen vorwirft: mit Lüge und Manipulation.

Über Lüge und Manipulation im öffentlichen Raum soll man sich empören, man muss über beides entsetzt sein, und zwar laut. Dieser Widerspruch dient der Verteidigung der Wahrheit.

Will man aber darüber hinaus Politik verstehen, muss man noch denken wollen. Das bedeutet: Man muss einschätzen, welche politischen Ergebnisse die verlogene politische Rhetorik gebracht hat. Was hat also Trump erreicht?

Der amerikanische Präsident muss einerseits über negative Reaktionen in Europa auf den prorussischen Unsinn, den er von sich gibt, verwundert sein. Andererseits muss er mit Genugtuung festellen, dass er, der immer sagte, dass er die amerikanischen Kosten des Krieges um die Ukraine den Europäern aufbürgen wird und niemals seine Soldaten in die Ukraine schickt, diesen Zielen wesentlich näher gekommen ist. Hätte jemand vor einer Woche, bevor Trump seine idiotischen Aussagen gemacht hat, behauptet, dass in Deutschland darüber laut nachgedacht wird, Truppen in die Ukraine zu schicken (dies im Wahlkampf!), wäre er für einen Trottel gehalten worden. Hätte jemand damals gesagt, dass Paris und London ganz offen ihre Bereitschaft erklären würden, ihre Truppen in der Ukraine zu stationieren, wäre er ausgelacht worden...

Wenn jemand Macht hat und Böses tut (sagt), verändert er die Wirklichkeit. Trump ist ein Teil dieser Kraft, die das Böse will und das Gute schaft - zumindest für Europa.

Aber selbstverständlich hat er nicht die Macht, das Böse in Europa zu beseitigen: die Verlogenheit der Sicherheitsparasiten; die schon fast rassistische Selbstüberschätzung der geostrategischen Dummköpfe; die Faulheit, die als soziale Gerechtigkeit ausgegeben wird; das falsche Verständnis von einer guten, staatlich gelenketen kinderlosen Gesellschaft, die sich der (vermeintlich) schwächeren Völker bedient. 

Dieses europäische Böse müssen die Europäer schon selbst loswerden. Das Böse von Trump reicht dazu nicht aus.

09.10.2024

Trump ist klüger als die deutschen Regierungen

Trump hat schon Recht, wenn er sagt, dass mit ihm als Präsidenten Russland die Ukraine niemals angegriffen hätte. Denn er blockierte Deutschlands egoistische Russland-Politik. Er prangerte das deutsche sicherheitspolitsiche Parasitentum an und - was noch wichtiger war - belegte Nordstream 2 mit wirksamen Sanktionen.

Putin konnte die Invasion auf die Ukraine starten, weil er glaubte, dass Deutschland auf das russländische Gas nicht verzichten würde. Zuvor hatte Biden mit der Aufhebung Trumps Sanktionen dieses Gas scheinbar für ewig nach Deutschland fließen lassen. Der russländische Kriminelle an der Macht hat sich freilich geirrt.
Es ist dem Entsetzen der meisten Deutschen nach dem 24.02.2022 zu verdanken, dass ausgerechnet jene deutsche Regierung, die intellektuell Trump nicht Wasser reichen kann, die Politik der Regierungen Merkel, zeitweilig verworfen hatte. Da sie aber weit unter dem NIveau von Trump ist, kann sie diese Linie nicht durchhalten.
Deshalb wird Trump in Berlin, das einen Biden in weiblicher Variante und die Rückkehr zur früheren Russland-Politk wünscht, gehasst.